Geschichte

Verschiedene Musikgruppen und Blaskapellen gab es in Baumgarten etwa seit den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Als erste Blaskapelle kann eine Gruppe unter der Leitung des FlĂĽgelhornisten Johann Gregorits (1897 – 1974) aus Klingenbach um 1930 genannt werden. Das Repertoire umfasste Märsche, Walzer, Ländler und Polkas. Die Besetzung der 13 Mann starken Kapelle bestand nicht nur aus Blasinstrumenten und Schlagzeug, sondern auch aus Streichern (wie auch in der Militärmusik ĂĽblich gewesen).

kapelle_1947In dieser Zeit entstand auch eine Tanzkapelle mit dem Namen „Die Jazz von Baumgarten“. Der Name hatte nichts mit der musikalischen Richtung zu tun, sondern entsprach eher der damaligen Bezeichnung fĂĽr moderne Unterhaltungsmusik. Mit dem Beginn des 2. Weltkrieges lösten sich beide Kapellen auf.

1947 gründete Rudolf Hausmann, geboren in Baumgarten, eine eigene Tanzkapelle, aus der sich eine Blaskapelle mit zunüchst 12 Musikern entwickelte. Rudolf Hausmann erhielt Unterricht in Violine und Querflöte und lernte als Autodidakt Tenorhorn und Trompete, um selbst unterrichten zu künnen und die fehlenden Instrumente zu besetzten. Diese Formation bestand bis 1954.

kapelle_1950Von 1956 bis 1962 wirkte Hausmann und andere Baumgartner (Johann Ferenczi und Franz Bobich) unentgeltlich in der Nachbargemeinde Schattendorf beim örtlichen Musikverein „Frisch Auf“ mit.

Damals wurden Gedanken laut, einen ortseigenen Musikverein zu grĂĽnden. Neben den Muskern R. Hausmann, J. Ferenczi und F. Bobich nahmen Dank der Mithilfe von Rudolf Reiterich, Rudlf Radits, Ladislaus Hojas und einigen anderen die GrĂĽndungsgedanken reale Formen an.